Igel sind bedroht und brauchen mehr denn je unsere Hilfe

Kein anderes Wildtier unserer Breitengrade ist so beliebt und gleichzeitig so gefährdet wie der Europäische Braunbrustigel (Erinaceus europaeus). Er ist die in West- und Mitteleuropa typischerweise anzutreffende Art.

Die Bestände der Igel haben in allen europäischen Ländern in den letzten Jahren dramatisch abgenommen.


Was sind die Gründe dafür dass Igel bedroht sind und immer seltener werden?

  • Nahrungsmangel und Verhungern, verursacht durch das extreme Insektensterben
  • Einsatz von Pestiziden und Insektiziden in der Landwirtschaft und in Gärten und öffentlichen Grünflächen
  • Lebensraumverlust, explizit Hecken, Gebüsche, Brachflächen, naturnahe innerörtliche Flächen und Gärten
  • die Zerschneidung von Lebensräumen (Todesopfer im Verkehr)
  • Verletzung, oft tödlich, durch Mähroboter, Freischneider oder Hunde
  • Ertrinken in Swimming-Pools und Teichen ohne Ausstiegshilfe
  • sterile, lebensfeindliche Stein-und Schottergärten anstelle lebendiger Naturgärten mit ausreichend Nahrungs und Unterschlupfmöglichkeiten
  • Barrieren wie undurchdringliche Mauern, Zäune oder andere Hindernisse im Siedlungsraum, die den Bewegungsradius und die Reviere viel zu sehr einschränekn
  • extremer Parasitenbefall aufgrund eines geschwächten Immunsystem wegen Nahrungsmangel

 

Der Igel kämpft um's Überleben

Igelstationen erhalten inzwischen das ganze Jahr rund um die Uhr kranke, verletzte und unterernährte Igel.
Es ist fünf vor Zwölf für diese Tierart, deren grösste Bedrohung inzwischen der Mensch geworden ist.

 

"Welttag des Artenschutzes.
Ein großes Wort. Für etwas, das oft ganz klein beginnt.
Mit einem Rascheln im Laub. Mit 204 g Leben.
Mit einem Blick, der fragt: „Siehst du mich?“
Und mit dem Bewusstsein "Ich lebe nicht alleine hier!"
Artenschutz ist kein Fernziel.
Er ist ein tägliches Innehalten.
Ein Laubhaufen, der liegen bleibt.
Ein Stück Müll, das nicht in der Natur landet.
Ein Garten, der nicht perfekt sein muss.
Eine Wasserschale, die Durst stillt.
Eine Hand, die aufhebt statt weitergeht.
Arten sterben nie spektakulär.
Sie verschwinden leise.
Zwischen Beton und Bequemlichkeit.
Und manchmal beginnt Schutz genau dort, wo jemand beschließt: Ich bin nicht mehr gleichgültig ..."


(Stachelkugel e.V.)

Jasmin Horrelt
Dipl.Ing. Landespflege (FH) 

D-79576 Weil am Rhein 
Tel. 0049 7621 770 878
info@naturesolidaire.org

Ingénieure diplômée 
Architecte paysagiste


F-68220 Ranspach le Haut
Tel. 0049 7621 770 878

Renaturierung, Biodiversität, Biologische Vielfalt, Artenvielfalt, Artensterben, Artenschutz, Insektenschutz, Naturschutz, Ökologie, Umwelt, Umweltschutz, Biotope, Pflanzenvielfalt, Landschaftsökologie, naturnaher Garten, naturnahe Kindergärten und Schulen, Firmengelände naturnah gestalten, ökologische und insektenfreundliche Firmengelände, Streuobstwiesen, Amphibien, Igelhilfe, Vogelschutz, Trinationales Steinkauzprogramm, u.v.m.  

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