Nistkästen für Steinkauz, Wendehals, Wiedehopf, Fledermäuse u.A.

Mit Hilfe geeigneter Nistkästen lassen sich die Tierarten unterstützen, die zunehmend in "Wohnungsnot" geraten


Nicht nur Vögeln, auch Säugetieren wie Siebenschläfer, Haselmaus, Baummarder oder Eichhörnchen und natürlich auch Fledermäusen bieten geeignete Nisthilfen ein Versteck für die Nacht, Schutz vor winterlicher Kälte oder einen geeigneten Brutplatz.

Da vielerorts alte Bäume mit Baumhöhlen fehlen oder nach wie vor gefällt werden, sind Nistkästen sehr hilfreich für viele Tierarten,
 

Wozu Nistkästen aufhängen, finden Vögel nicht von alleine einen Nistplatz?

Ursprünglich bewohnten viele unserer Garten- und Feldvögel lichte Wälder und Offenlandschaften mit vielen Bäumen und Sträuchern. Totholz gab es dort in rauhen Mengen und damit auch Nistmöglichkeiten und Nahrung. Denn in Totholz leben viele Insekten und deren Larven, eine begehrte Vogelnahrung. 
Viele Vogelarten nutzen Höhlen in Bäumen als Brutstätte zur Jungenaufzucht.

Jeder kennt den Specht, der eine Höhle zimmert. Bevorzugt in morschem Holz, denn das hackt sich leichter weg ohne einen Brummschädel zu bekommen ; ) Ist diese Spechthöhle gebaut und leerstehend, ziehen hier verschiedenste Arten ein, je nachdem wie gross und wie beschaffen die Höhle ist.
Kleine Einfluglöcher locken Baumläufer, Meisen und Kleiber. Fault die Baumhöhle mit der Zeit aus aus und auch das Einflugloch, finden sich größerer Arten ein, z.B. Wildtauben, Waldkäuze, u.a. 

Doch gerade im Siedlungsbereich und im Übergangsbereich von Siedlungen in die Landschaft fehlen heute ausreichend Totholz und damit auch geeignete Nisthöhlen. Und hier können wir mit künstlichen Nisthilfen Abhilfe schaffen.
Doch ein Nistkasten macht nur dann Sinn, wenn auch der umgebende Lebensraum für Vögel geeignet ist. Hier eignet sich ein naturnaher Garten, eine Blumenwiese, eine Hecke mit heimischen Sträuchern, Obstbäume auf Streuobstwiesen und Totholz-sowie Laubhäufen.
 
Jeder Nistkasten hilft, wenn er passend gewählt ist und regelmässig kontrolliert und gereinigt wird. 

Jasmin Horrelt
Dipl.Ing. Landespflege (FH) 

D-79576 Weil am Rhein 
Tel. 0049 7621 770 878
info@naturesolidaire.org

Ingénieure diplômée 
Architecte paysagiste


F-68220 Ranspach le Haut
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Renaturierung, Biodiversität, Biologische Vielfalt, Artenvielfalt, Artensterben, Artenschutz, Insektenschutz, Naturschutz, Ökologie, Umwelt, Umweltschutz, Biotope, Pflanzenvielfalt, Landschaftsökologie, naturnaher Garten, naturnahe Kindergärten und Schulen, Firmengelände naturnah gestalten, ökologische und insektenfreundliche Firmengelände, Streuobstwiesen, Amphibien, Igelhilfe, Vogelschutz, Trinationales Steinkauzprogramm, u.v.m.  

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